Bayerischer Rundfunk untersagt “Gender-Lücke” – mit einer Ausnahme

Im radioeins-“Medienmagazin” haben Jörg Wagner und ich mit BR-Informationsdirektor Thomas Hinrichs gesprochen. Die Geschäftsleitung des Senders hat entschieden, wie ihre Redaktionen gendern dürfen – und wie nicht. Bayerischer Rundfunk untersagt “Gender-Lücke” – mit einer Ausnahme weiterlesen

ARD/ZDF: Sparen in den Auslandsstudios

Radio und TV, aber auch ARD und ZDF wollen im Ausland näher zusammenrücken. Reporter müssen zudem mehr liefern. Über diese Veränderungen habe ich für WDR5 berichtet.

für WDR5

Manuskript des Beitrags
Von Jan-Christoph Kitzler wird viel gefordert. Der Hörfunkkorrespondent im ARD-Studio Rom soll inzwischen alle Kanäle bedienen – neben Radio auch Fernsehen und Online. In den Sendern heißt das: trimedial arbeiten.

„Also ich bin ja eigentlich schon so ein Trimedialer. Ich bin 44, habe ein Volontariat beim NDR gemacht, habe dort auch Fernsehen gelernt. Habe dann sogar noch vier Jahre beim Fernsehen gearbeitet. Also man kann mich auch vor eine Kamera stellen zur Notz. Das geht schon.“

Ein Radiokorrespondent mit Fernseherfahrung – Kitzler ist wie gemacht für diese neue Zeit. Über Jahrzehnte hatten die Sender Radio- und Fernsehreporter parallel in alle Welt geschickt – oft zwar in dieselbe Stadt, aber getrennte Büros.

Schon bald soll mit diesen getrennten Reporter-Welten Schluss sein. In Rom ist schon vor zwei Jahren ein „trimediales Studio“ entstanden: Radio und Fernsehen teilen sich einen Newsroom. Kitzler schwärmt von der Anbindung ans Fernsehen.

„Wir vom Hörfunk, wir waren vorher – sage ich mal – auch oft Einzelkämpfer. Jetzt haben wir technisch gute Unterstützung, wenn es Probleme gibt. Wir haben leichter die Möglichkeit, auch mal an Töne vom Fernsehen zu kommen. Wir kooperieren inhaltlich natürlich. Also es gibt immer wieder den Fall – zum Beispiel, wenn ich jetzt ein großes Interview anleiere, dass ich sage ‚Hier, Fernsehen, schick‘ doch eine Kamera mit, dann mache ich das für euch mit, das ist überhaupt kein Problem‘.“

Nicht neben- sondern miteinander arbeiten – das klingt in der Theorie einfacher als es in der Praxis ist. Schwierig ist etwa der unterschiedliche Takt, denn das Radio, bei dem sich ein einzelner Reporter nur ein Mikrofon schnappen muss, kann sich oft schneller für ein Thema entscheiden als das „große“ Fernsehen.

„Im Fernsehen ist es so: Bevor die sich in Gang setzen – das sind ja oft zwei oder drei Leute –, dann brauchen die erst einen Auftrag, weil das sehr teuer ist. Das heißt, das dauert dann ein bisschen mehr. Ich muss dann sozusagen Gesprächspartner erst mal vertrösten. Das ist manchmal ein bisschen lästig bei der Planung, aber im Prinzip geht das schon.“

Christian Nitsche ist der Chefredakteur des Bayerischen Rundfunks, der für die ARD die Studios in Italien, Österreich und Israel betreibt und umgerüstet hat. Der Chefredakteur will keine Reporter abbauen, aber dass seine Leute im Ausland mehr produzieren als bisher – indem zunehmend alle alles machen. Reporter vom Radio etwa auch mal für Schaltgespräche im Fernsehen einspringen.

„Das ist das Modell der Zukunft, dass man – wenn Sie so wollen – einen Triathleten hat, der überall einsetzbar ist. Wir schulen auch in anderen Bereichen. Wenn Sie sich ansehen: Susanne Glass, die jetzt in Tel-Aviv ist und dort Studioleiterin – kam vom Hörfunk, hat dann Fernsehen gemacht und ist jetzt trimedial.“

Anders als in Rom sitzen in Tel-Aviv nicht nur Fernsehreporter der ARD mit ihren Kollegen vom Radio zusammen. Ach die Korrespondenten des ZDF sitzen in demselben Gebäude. Die neuen Sparpläne von ARD und ZDF sehen eine Verzahnung vor – hinter den Kulissen. Für Nitsche der nächste logische Schritt.

„Wir bieten das dem ZDF an. Also die ARD ist da insgesamt offen und wir wollen alle Potenziale heben, die es gibt. Allerdings ist auch klar, dass die Redaktionsbereiche getrennt arbeiten, sonst würde es keinen Sinn machen, dass man zwei Sender hat. Das ist schon wichtig, dass wir unterschiedliche Perspektiven, unterschiedliche Sichtweisen weiterhin präsentieren.“

Ähnlich hat sich auch schon ZDF-Intendant Thomas Bellut geäußert: Sparen ja, aber bloß nicht auf Kosten der unabhängigen Berichterstattung.

„Wenn es aber geht, dass wir in Räumlichkeiten im Ausland zusammenziehen oder aber auch in Basisinfrastrukturen – Schnitteinrichtungen oder anderem – kooperieren, stehe ich dem sehr offen gegenüber. Wir haben aber auch festgestellt, dass beide Senderketten mit den Studios sehr gut ausgelastet sind, also dass wir da keine Unterdeckung haben.“

Keine Unterdeckung – für Radiokorrespondent Jan-Christoph Kitzler heißt das: Er arbeitet oft am Anschlag – wie viele seiner Kollegen, zumal wenn sie inzwischen unterwegs auch immer häufiger das Smartphone zücken müssten, um schnell auch noch Videos zu drehen. Das mache zwar Spaß, koste aber nun mal Zeit.

Das Zauberwort der Stunde heiße daher: priorisieren – und im Zweifel auch mal bewusst ‚Nein‘ sagen.

„Das ist eigentlich eher die größte Sorge, dass wir jetzt sozusagen alles machen und dass dadurch die Arbeit so viel wird, dass die Momente, wo man einfach mal recherchieren muss, man mal kurz nachdenken muss, sozusagen was ist das jetzt eigentlich, was hier passiert, dass diese Momente weniger werden.“

>> Download MP3 (Quelle: WDR5-“Töne, Texte, Bilder”)

Gemeinsame Plattform von ARD und Verlagen

Es gibt kaum deutsche Alternativen zu sozialen Netzwerken und anderen Angeboten von Facebook und Google. Der BR-Intendant hat nun die Idee einer gemeinsamen Plattform mit Inhalten von Öffentlich-Rechtlichen und Verlagen eingebracht – eine Art “Super-Mediathek”.

für Deutschlandfunk

Manuskript des Beitrags
“Folgen Sie uns doch auf Facebook oder Twitter” – auch Sendungen auf öffentlich-rechtlichen Kanälen werben so um ihre Fans. Sie wollen mit ihrem Publikum in Kontakt bleiben und ihnen neue Inhalte schmackhaft machen – dafür sind soziale Netzwerke schließlich da. Allein: Redaktionen diskutieren zunehmend, ob das so klug ist, US-Plattformen eigene Inhalte zuzuschieben und so die Attraktivität der Portale zu erhöhen, die um die Inhalte herum Werbung platzieren und damit Milliarden machen.

Die Emanzipation von Googles Videoplattform Youtube, vor allem aber auch von Facebook – für den gegenwärtigen ARD-Vorsitzenden, den BR-Intendanten Ulrich Wilhelm, könnte sie das Projekt seiner Amtszeit sein: eine Art Super-Mediathek, auf der öffentlich-rechtliche, aber auch viele andere Inhalte Platz finden. Die Daten blieben unter eigener Kontrolle und nicht zuletzt auch: die Spielregeln.

“Sie lesen selber: Jede Änderung des Algorithmus, die ja nie besprochen wird, nie vorangekündigt wird, nie transparent gemacht wird führt dazu, dass man sofort im Wettbewerb entsprechende Folgen zu tragen hat. Und es wäre sozusagen ein ganz großer Wurf, den Europa leisten könnte, zu dem wir als Teilnehmer natürlich nur einen ganz kleinen Beitrag leisten könnten”, erklärte Wilhelm Journalisten bereits – weitgehend unbeachtet – zu seinem Amtsantritt im Januar. Inzwischen haben mehrere Intendanten ihre Sympathien bekundet, etwa Patricia Schlesinger vom RBB und Tom Buhrow vom WDR. Wilhelm gibt sich bescheiden. Tatsächlich aber ist er der Treiber dieser Idee.

“Es ist eine Idee, die darauf angelegt ist, mit den Verlagen auszuloten, ob es da Gemeinsamkeiten gibt. Also ich würde nicht sagen, so muss es sein – lieber Mathias Döpfner –, sondern die Frage wäre eher an ihn und viele andere: Könnte das ein Feld sein, über das wir gemeinsam nachdenken sollten?”

Mathias Döpfner – Präsident des Zeitungsverlegerverbandes BDZV und Vorstandsvorsitzende des Axel-Springer-Verlages – kritisiert sonst die Öffentlich-Rechtlichen für ihre Onlineaktivitäten. Auf der Jahrespressekonferenz seines Konzerns ließ er aber erkennen, dass er einer gemeinsamen Sache gegen US-Plattformen wohlwollend gegenübersteht.

“Dieser Vorschlag ist interessant und diesem Vorschlag wohnt auch eine absolut richtige Idee inne”, sagt Döpfner. Er – das heißt: Axel Springer, aber auch der BDZV – wollen das prüfen. Allerdings mahnt der Chef-Verleger auch:

“Natürlich muss man immer sehr darauf achten, dass nicht ein Kooperationsangebot auch eine Umarmung wird, die das Gegenüber erdrückt und ihm die Luft abschnürt. Also das schauen wir uns sehr genau an und auch, glaube ich, ist hier sehr darauf zu achten, dass privater Sektor und öffentlicher Sektor getrennt bleiben.”

Die Hürden für eine Super-Mediathek aus Videos und Texten wären hoch, das lehrt auch die Erfahrung: ARD und ZDF wollten vor einigen Jahren “Germany‘s Gold” starten, eine gemeinsame Plattform für ihre Inhalte, aber auch für Filme von Dritten. Allerdings hatte das Bundeskartellamt etwas dagegen.

Und dann wäre eine solche Plattform auch technisch eine große Herausforderung. Facebook und Youtube haben immerhin die Such- und Vorschlagsalgorithmen ihrer Angebote über Jahre perfektioniert und auch das Tempo, also wie schnell Trefferlisten und die eigentlichen Inhalte erscheinen. Auch bei einer möglichen Personalisierung macht den US-Giganten so schnell niemand etwas vor.

Fraglich wäre zudem, wie Verlage etwa für ihre Inhalte Geld verlangen könnten. Google und Facebook arbeiten dazu derzeit an eigenen Modellen.

“Da ist ja wirklich von der Informatik und der mathematischen Seite her sehr, sehr viel an Denkarbeit zu leisten. Sie haben natürlich dafür auch einen beachtlichen Aufwand des Gesetzgebers zu bedenken”, sagt der ARD-Vorsitzende. Beim Bayerischen Rundfunk hat Wilhelm in den vergangenen Jahren passenderweise eine eigene Softwareschmiede aufgebaut. Sie hat zuletzt die ARD-Audiothek entwickelt, die viel Lob erfährt. Diese Einheit könnte helfen – und die Länder per Gesetzesänderung eine Super-Mediathek erlauben.

“Die Initiative soll ja einfach ein Nachdenken in die Richtung ermöglichen. Am Ende kommt es darauf an, ob alle die, die da als Akteure zu gewinnen wären, sagen, das könnte hilfreich sein.”

Der anhaltende Skandal um den Datenabfluss bei Facebook – er wird das Bedürfnis nach einer Emanzipation von den US-Plattformen gewiss noch einmal verstärken.

>> Download MP3 (Quelle: DLF-“Mediasres”)

Wilhelm: Gemeinsame Plattform mit Verlagen?

BR-Intendant Ulrich Wilhelm hat zu seinem ersten öffentlichen Pressegespräch als ARD-Vorsitzender ins Berliner Hauptstadtstudio geladen. Dabei platziert er auch die Idee einer “gemeinsamen Plattform” für die Inhalte etwa von Sendern und Verlagen.

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Fakten, Fakten, Fakten

Politik und Medien sind vor der Bundestagswahl im Anti-Fake-News-Rausch

für taz

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“Fake News”-Checker in Deutschland

für NDR Fernsehen

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Manuskript des Beitrags
Teil 1: Überblick

Sie wollen es für Facebook richten: Die Journalisten des Recherchebüros Correctiv: „Jäger der Falschmeldungen“. Im Januar gefeiert auch als die „Fake-News-Fahnder“.
David Schraven, Herausgeber “Correctiv”:
„Wir wollen, dass Menschen aufgeklärte Informationen haben, auf deren Basis sie auf tatsächlichen Informationen, auf deren Basis sie informierte Entscheidungen treffen können über die Zukunft unseres Landes.“
Die Umsetzung aber zieht sich: Correctiv sucht nun erst „zum schnellstmöglichen Termin Fact Checker“ und fragt: „Du möchtest im Internet nach falschen Behauptungen suchen und diese richtigstellen?“ Facebook wiederum: Schraubt noch immer an der Technik. Will aber bald auch in Deutschland, dass Nutzer einen verdächtigen „Beitrag als Falschmeldung markieren“ und der Konzern beim Teilen dann hinweisen: „von Faktenprüfern außerhalb von Facebook angezweifelt“.
Aber die Suche nach weiteren Partnern: kompliziert. „Facebook, Fake News und die Medien – Aufklärer verzweifelt gesucht“.
Stattdessen bauen Medien ohne Facebook Anti-Fake-News-Einheiten auf – auch ARD und ZDF. Öffentlich-rechtliche Sender im Kampf um die Deutungshoheit? Umstritten.
Kai Gniffke, Chefredakteur “ARD-aktuell”:
„Die ‚Tagesschau’ ist kein Wahrheitsministerium. Die ‚Tagesschau’ ist ein Dienstleister in Sachen Information. Und die ‚Tagesschau’ – glaube ich – ist auch die Quelle, bei der die Menschen nachgucken, wenn sie ein Gerücht oder eine Meldung hören, bei der sie sich nicht sicher sind, ob das stimmt.“
Peter Frey, Chefredakteur ZDF:
„Es hat auch etwas damit zu tun, dass ich davon ausgehe, dass die Bundestagswahl gezielt zum Anlass genommen wird, Deutschland mit ‚Fake News’ anzugreifen. Und darauf müssen wir eine Antwort geben.“

Teil 2: Besuch beim BR

Arbeitsgruppentreffen. Thema: Fake im Netz.
„Ich glaube, wir haben die Tools, um Fake-Videos zu finden. Wir finden sie halt in dem Moment, in dem sie gerade anfangen, von größeren Mengen von Leuten wahrgenommen zu werden.“
„Wir kriegen von diesen Videos halt nur etwas mit, wenn es in einen Artikel eingebunden ist, weil wir uns nur gerade auf die Artikel ein bisschen spezialisiert haben.“
Das Netz durchwühlen, aktuelle Aufreger suchen – vier Wochen gibt der Bayerische Rundfunk dieser Arbeitsgruppe, um den richtigen Umgang mit „Fake News“ zu finden. Die Einheit: „BR Verifikation“. Ziel: Vernetzung – mit Sendern, Redaktionen und Reportern. Gemeinsam: verifizieren.
„Ist aber tatsächlich noch so ein bisschen dürftig, was da aus den Redaktionen kommt.“
„Die sind noch nicht gewöhnt, dass es uns gibt. (Lachen)“

Deshalb fahnden sie selbst nach Fake-News – und werden immer wieder fündig, auch jenseits des Politischen.
„RT-Deutsch darüber ein Heilmittel gegen alle Krebsarten. Also die ganze Meldung macht einen eigentlich schon mal skeptisch.“
„Wenn was dran ist, dann machen wir es auch.“
„Dann machen wir es ganz groß – aber ich halte es für ausgesprochen unwahrscheinlich.“

Spezielle Datenbanken verraten den Journalisten, was gerade wie oft geteilt wird. Nur: Was in geschlossenen Gruppen oder auch auf WhatsApp passiert bleibt unsichtbar.
Stefan Primbs (“BR Verifikation”):
„Also wir sehen im Grunde nur die Spitze des Eisbergs. Wir hoffen aber ein bisschen, dass uns die Spitze des Eisbergs doch etwas über den Eisberg an sich verrät.“
Auch Sprachen sind eine Barriere. Für das Vorstoßen in die Filterblasen etwa von Türken in Deutschland brauchen Anti-Fake-News-Teams auch passende Mitarbeiter.
Stefan Primbs (“BR Verifikation”):
„Hier haben wir noch einen blinden Fleck. Das ist die türkischsprachige, die russischsprachige, auch die arabischsprachige Community in Deutschland.“
Trotz aller Probleme: In der Redaktion wird schon umgesetzt, Berichte über Falschmeldungen ans Publikum gebracht. Die klassische journalistische Form aber: ein Auslaufmodell.
Gudrun Riedl (Redaktionsleitung BR24):
„Wenn wir ein Thema posten, ist eben nicht gesagt, dass dieses Thema diskutiert wird, sondern das Thema nimmt eben in der Diskussion auf Facebook eine völlig andere Richtung. Und wenn wir diese Themensetzung unserer User – die uns ja liken – ernst nehmen, dann müssen wir das Thema eben in einer völlig anderen Facette diskutieren, auch recherchieren. Das nehmen wir wichtig. Und das halte ich auch für eine notwendige Weiterentwicklung des Journalismus.“
Beispiel: die Wahl die Wahl des Bundespräsidenten. Halbwissen bei den Nutzern: Gauck, der bisherige, wohne „in einem Schloss mit ca. 1.000 Zimmern“.
Die Journalistin schmeißt ihren „Fact Fox“ an – eine Datenbank für widerlegte Gerüchte. Automatisch wird die neue Behauptung mit früheren abgeglichen. Die journalistische Antwort – kopiert und eingefügt mit wenigen Klicks: „Ganz so ist es nicht“. Gauck wohnt nur in einer Villa.
Gudrun Riedl (Redaktionsleitung BR24):
„Das kennt jeder auch aus seinem eigenen Kreis, Freunde, Bekannte, Familie –, dass oft sich Vorurteile lange halten und auch immer wieder diskutiert werden zu bestimmten Zusammenhängen. Und Social Media bewegt sich eben auch in so einem Rahmen. Das hat auch zu tun mit Journalismus: Wir haben uns Jahrzehnte nicht erklärt, warum sehen wir ein bestimmtes Thema unter diesen Gesichtspunkten, auch von der Faktenanordnung her. Wir müssen es einfach besser erklären…“
„…transparent machen.“
„Transparent machen. Erklären, wie wir zu einer Einschätzung kommen, diese Einschätzung aber auch diskutieren mit den Argumenten, die uns entgegengestellt werden.“

„Tools und Technik“ gegen „Fake News“ – noch entwickeln die Journalisten das in ihrem Labor. Und fragen sich dabei: Ob Gerüchte tatsächlich Wahlen entscheiden können? Hier glauben sie nicht daran. Aber:
Stefan Primbs (“BR Verifikation”):
„Es kann natürlich durchaus sein, dass gewisse Stimmungselemente durch eine Reihe von, insbesondere von propagandistisch gefärbten News verändert werden. Und diese Stimmungselemente können wir wahrnehmen. Darauf müssen wir als Medien reagieren und müssen den Leuten helfen, die Sachen einzuordnen.“

>> Beitrag im ZAPP-Youtube-Kanal (Quelle: NDR-“ZAPP”)

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für NDR Fernsehen

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