Über mich

Mehr als 15 Jahre war ich Medienjournalist für Zeitungen, Magazine und Sender. Seit April 2022 unterstütze ich als Redakteur beim SWR die Kolleginnen und Kollegen bei den Angeboten aus und für Rheinland-Pfalz.

Daniel Bouhs (*1982). Claudius Seidl hat in der „Sonntagszeitung“ die wahrscheinlich treffendste Beschreibung für mich formuliert: Er nannte mich einen „Mediennerd“. Tatsächlich habe ich bereits vor der Oberstufe längere Ferien in Redaktionen verbracht. Beim ZDF habe ich so die Anfänge der Onlineredaktion miterlebt. Als das ZDF auch seiner „heute“ einen Internetauftritt verpasste, habe ich das erste Mal mit einem Redaktionssystem gearbeitet. Vor meinem Abitur habe ich in der damaligen „heute nacht“ hospitiert und die Arbeit der Lokalredaktion der Mainzer „Allgemeinen Zeitung“ kennengelernt. Für die AZ und die „Rhein-Zeitung“ habe ich an vielen Wochenenden frei aus Mainz und Rheinhessen berichtet.

Von der Schulbank zog es mich praktisch direkt in den Journalismus. Ich habe zwar einige Vorlesungen und Seminare etwa in Neuerer Geschichte und Anglistik besucht, aber vor allem frei für die Deutsche Presse-Agentur (dpa) und das Medienressort des Evangelischen Pressedienstes gearbeitet, zeitweise auch als Pauschalist in der Redaktion von „epd Medien“. Mit einem Kollegen gründete ich in Mainz ein Journalistenbüro. Ich schrieb für die „taz“, die „Frankfurter Rundschau“, die „Welt“, das „medium magazin“ und weitere Branchendienste. Schließlich zog es mich nach Berlin.

In der Bundeshauptstadt habe ich für die Nachrichtenagentur dapd gearbeitet. Zunächst war ich Redakteur des Rechercheteams, dann habe ich den Bereich „Netzwelt“ aufgebaut für die Berichterstattung über Digital- und Medienthemen. Dazu kamen Schulungen flächendeckend in der Agentur und auch bei Kundenredaktionen in Sendern und Verlagen zum journalistischen Umgang mit sozialen Netzwerken. dapd verlegte zudem das Handbuch, das ich in dieser Zeit ebenfalls entworfen habe.

2012 kündigte ich bei dapd. Ich wollte mich auch in Radio und TV weiterentwickeln. Ich fing an, Radio- und immer wieder auch TV-Beiträge selbst zu produzieren und berichtete sowohl in den Medienmagazinen als auch in tagesaktuellen Sendungen über die Entwicklungen im Journalismus und der Medienszene. Auf radioeins (rbb) moderierte ich das Medienmagazin mit. Fast zehn Jahre habe ich für das NDR-Fernsehen gearbeitet, vor allem für die Kanäle des Medienmagazins „ZAPP“, aber auch für die regionalen Magazine des NDR, die „tagesschau“, die „tagesthemen“ und tagesschau24. Bei der Berliner Journalistenschule habe ich zwischenzeitlich „Recherche unter Zeitdruck“ gelehrt.

Seit April 2022 lebe und arbeite ich nun wieder in Mainz. Beim SWR unterstütze ich als Redakteur mit besonderen Aufgaben der Landessenderdirektion die Kolleginnen und Kollegen bei ihrer Arbeit aus und für Rheinland-Pfalz. Meine Schwerpunkte sind die journalistische Qualität, die Ausrichtung der digitalen Angebote und die Sichtbarkeit des Medienstandortes Mainz.

Früher habe ich mich in der Jugendpresse engagiert und viele Jahre das ehrenamtliche Netzwerk JungeJournalisten.de koordiniert, das dem Nachwuchs hilft, gut in den Journalismus zu kommen. Ich bin Mitglied im Deutschen Journalistenverband und – nach mehrjähriger Pause – wieder im Netzwerk Recherche. Einer politischen Partei habe ich nie angehört. Ich zahle Rundfunkbeitrag.

>> Transparenzhinweise

Titelfoto: Christine Lutz

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